In einem mehrstufigen Ausschreibungs- und Hearingverfahren wurde Esther Holland-Merten als Künstlerische Geschäftsführung wiederbestellt.
Wir freuen uns sehr, die nächsten Jahre weiter als zeitgenössisches Theater unterschiedliche Erzählformen zu zeigen, der Vielfalt künstlerischer Handschriften und Zuschauer*innengruppen eine Bühne zu geben.
Die Vertragsverlängerung bedeutet Kontinuität für das Theater am Werk, die Künstler*innen und das Publikum und ermöglicht die Fortführung der erfolgreichen Arbeit. Wir bedanken uns für die Wertschätzung und das Vertrauen in die langfristige inhaltliche Gestaltung des Hauses.
Wir freuen uns sehr auf die kommenden Jahre!
Begründung der Jury
„Am Theater am Werk überzeugten insbesondere die programmatische Weiterentwicklung zeitgenössischer darstellender Kunst, die stärkere Einbindung der Stadtgesellschaft sowie neue Formate und Akzente, unter anderem im Bereich der zeitgenössischen Musik am Standort Petersplatz.“
Statement von Esther Holland-Merten
„Das war erst der Anfang. Es geht in die Verlängerung! Ich danke der Jury, der Kulturstadträtin der Stadt Wien Veronica Kaup-Hasler, dem Theaterverein Wien und Christine Bauer, dass sie mir das Vertrauen für weitere vier Jahre geschenkt haben. Gemeinsam mit wunderbaren Künstler*innen, mit dem herrlichen Team des Theater am Werk und mit einem großartigen Publikum werden wir weiter daran arbeiten, ein Theater im Herzen der Stadt zu bleiben und die Herzen der Menschen zu gewinnen, die uns bisher noch nicht kannten.“
Esther Holland-Merten studierte an der Universität Leipzig, der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Université Sorbonne III in Paris. Sie war programmatische Leiterin von Spielstätten für zeitgenössische Dramatik („Ostflügel“ am Schauspiel Chemnitz, „Diskothek“ am Schauspiel Leipzig) und Initiatorin zahlreicher Uraufführungen von Texten, die Einladungen zu Festivals wie den Autor*innentheatertagen am Deutschen Theater, dem Heidelberger Stückemarkt oder zu den Mülheimer Theatertagen erhielten. Am Schauspiel Leipzig rief sie ein Artist-in-Residence-Programm für Performance-Künstler*innen ins Leben, die Residenz. Holland-Merten initiierte, kuratierte und organisierte verschiedene Autor*innen- und Theaterfestivals, war in verschiedenen Jurys tätig, unterrichte an der Universität Wien und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und ist seit 2021 im Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft, deren Vorstandsvorsitzende sie seit 2023 ist. Von 2017 bis 2023 zeichnete sie als künstlerische Leiterin von WUK performing arts verantwortlich. Seit der Spielzeit 2023/24 ist sie als künstlerische Geschäftsführerin des Theater am Werk tätig.