
ANTIGONE BLACKBOX
Abschlussproduktion der Schauspielakademie Ott
Die Abschlussproduktion der Schauspielakademie Ott verlegt den antiken Konflikt ins Herz unserer Gegenwart: zwischen Propaganda und politischer Macht, zwischen familiärer Loyalität und staatlicher Sicherheits-Doktrin.
- Premiere: 20.06.2026
- Sprache: Deutsch
- Spielort: Kabelwerk
Inhalt
Was ist Krieg? Was ist Wahrheit? Wer herrscht? Wer ist ein Verräter, wer ein Bruder, eine Schwester? Vorlage dieses Abends ist der „Antigone“-Stoff aus der griechischen Mythologie, der den Konflikt zwischen göttlichem Recht und staatlicher Herrscherwillkür behandelt: Antigone bestattet ihren als Verräter geltenden Bruder Polyneikes entgegen dem Verbot von König Kreon, was zu ihrem Tod und Kreons Untergang führt. In seiner neuen, radikal aktuellen Überschreibung des „Antigone“-Stoffes verlegt Gernot Plass den antiken Konflikt ins Herz unserer Gegenwart: zwischen Propaganda und politischer Macht, zwischen familiärer Loyalität und staatlicher Sicherheits-Doktrin. Antigone wird zur Stimme des Gewissens in einer Welt der Fake News, der Informationskriege und der Moral-Gefängnisse. Kreon als ein Regierungschef im Ausnahmezustand, der Chor als ein Spiegel der zerrissenen Öffentlichkeit zwischen Zustimmung und Zweifel. Die Tragödie zeigt sich nicht als museale Angelegenheit, sondern als erschreckend gegenwärtige Befragung Europas im Angesicht von Krieg, politischer Paralyse und dem Schweigen der Humanität.
Die Schauspielakademie Ott wurde 2005 von Elfriede Ott als professionelle dreijährige Berufsausbildung gegründet und zählt heute zu den renommierten privaten Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum. Ein wesentliches Merkmal des Curriculums ist neben dem laufenden Unterricht die Vielzahl an öffentlichen Produktionen und Kooperationen.
www.ottstudio.at
Credits
Überschreibung & Inszenierung
Gernot Plass
Assistenz
Nelly Ebert
Mit
Ronja Abl, Viktoria Angelmayer, Flora Aspöck, Lili Bana, Sophie Gerold, Silas
Hölbling, Leon Poznanski, Matthias Rauth, Alessio Romanelli, Fabian Stiegner, Elias Tetzner, Nadia Walch
In Kooperation mit Theater am Werk
Uraufführung



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