Die WIENER WORTSTAETTEN präsentieren fünf neue Theatertexte von jungen Autor*innen, die im Rahmen ihres DRAMA LAB Fabulamundi. Playwriting Europe: New Voices 2024 entstanden sind. Eingerichtet von fünf Regieteams werden die Stücke in szenischen Lesungen im Theater am Werk Petersplatz erstmals dem Publikum präsentiert.
Dabei treffen poetische Sprache auf dialogischen Witz, analytische Gesellschaftsbetrachtung auf tragikomische Erzählung. Es steckt viel Welt in den Dramen von Hannah K Bründl, Maurus Jacobs, Kaija Knauer, Lena Riemer und Charlotte Zorell. Ihre Stücke zeichnen sich durch sprachliche Genauigkeit und individuelles mitunter experimentelles Erzählen für die Bühne aus.
Die WIENER WORTSTAETTEN wurden 2005 von Dramatiker Bernhard Studlar und Regisseur Hans Escher als interkulturelles Autor*innentheaterprojekt gegründet. Die Entstehung neuer Texte für die Bühne stand von Anfang an im Mittelpunkt des Projekts, ebenso wie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich wichtigen Themen und die Vernetzung zwischen AutorInnen. Über die Jahre entstand eine Vielzahl von szenischen Projekten und Produktionen/Uraufführungen neuer Theaterstücke. Initiativen wie der exil-dramatiker*innenpreis wurden zum Sprungbrett für Autor*innen wie Ibrahim Amir, Alexandra Pâzgu oder Sasha Marianna Salzmann. Aus grenzüberschreitenden Kooperationen, zuletzt „Fabulamundi. Playwriting Europe“, entstand ein internationales Netzwerk, das sowohl den Austausch zwischen Autor*innen als auch die Übersetzung von Gegenwartsdramatik fördert. Seit 2018 werden die WIENER WORTSTAETTEN von Martina Knoll und Bernhard Studlar geleitet.




