Testament

Oder: was bleibt?

Inszenierung: Ed. Hauswirth

Die Performerin Barbara Gassner tritt ihr Erbe an. Im Rahmen einer fiktiven Albumpräsentation verhandelt sie die Frage nach dem emotionalen und materiellen Wert von Besitz.

Inhalt

„Brauch ich ein Haus? Ein eigenes Haus? Bin ich nicht fürsorglich, wenn ich nichts Materielles weitergebe? Ist Besitz ein Recht oder eine Pflicht? Warum kann diese Vorstellung nicht sterben?“ In TESTAMENT. Oder: was bleibt? tritt die Performerin Barbara Gassner ihr Erbe an. Der Verkauf des Elternhauses markiert das Verschwinden eines Ortes, der ihr Zuhause war. In einem langen Prozess entscheidet Gassner über die Habseligkeiten ihrer Mutter: Vieles wird verschenkt, losgelassen – und einiges auch mitgenommen. Zuhause aufgestellt, wirken diese Dinge beinahe fremd, wenden sich dennoch an uns, erzählen, erinnern, und suchen die Vertrautheit im Neuen. Im Rahmen einer fiktiven Albumpräsentation wird die Frage nach dem emotionalen und materiellen Wert von Besitz verhandelt. Aus den mitgenommenen Gegenständen werden Songs, die von einem anderen Leben erzählen.

So bleibt an diesem stimmigen Abend und bei allem geschlossenen Frieden – mit sich, den Toten und der Vergangenheit – doch ein starkes Gefühl der Trauer. Testament ist ein ruhiges Theater-Kleinod. 

Der Standard

Im Anschluss an die Vorstellung am 12.05. findet ein Publikumsgespräch mit Expert*innen aus den Bereichen Erinnerungsarbeit, Palliativmedizin und Hospiz statt.

Mai
12
Dienstag
19:30 - 21:00
Petersplatz
Mai
13
Mittwoch
19:30 - 21:00
Petersplatz

Credits

Ed. Hauswirth

KMET

Georg Klüver-Pfandtner

Regula Schröter

Eva Buttenhauser

Magdalena Stolhofer / dieKulturtanten

Barbara Gassner, KMET und Gudrun Maier

Eine Produktion von falsch-Theater


In Koproduktion mit Theater am Werk


Uraufführung