Stadt unter Belagerung – Teil 1: Sarajevo

Untertitel falls vorhanden

Inszenierung: Alireza Daryanavard

Stadt unter Belagerung – Teil I: Sarajevo thematisiert die Belagerung der Stadt Sarajevo von 1992 bis 1996. Während der Belagerung wurden nach Schätzungen etwa 11.000 Menschen (darunter 1.600 Kinder) getötet und 56.000 teilweise schwer verletzt.

Inhalt

Stadt unter Belagerung – Teil I: Sarajevo thematisiert die Belagerung der Stadt Sarajevo durch die Armee der bosnischen Serben (VRS) in der Nacht vom 04. auf den 05. April 1992 bis 29. Februar 1996. Während der Belagerung, die 1.425 Tage andauerte, wurden nach Schätzungen etwa 11.000 Menschen (darunter 1.600 Kinder) getötet und 56.000 teilweise schwer verletzt.

„Da stehst du alleine, niemand interessiert sich für dich, du hast nichts zu bieten, weder Waffen noch Lebensmittel. Das ist unsere Geschichte, Bosnien war das unerwünschte Kind von allen. Man hat auch bemerkt, dass die UNO nicht auf unserer Seite steht, ich würde sagen, dass die eher auf der serbischen Seite waren. Wir dagegen waren alleine, wir haben alles aus nichts gebaut.“ – Selma Ramić im Gespräch mit Alireza Daryanavard

Das Theaterkollektiv Hybrid nähert sich der längsten Belagerung des 20. Jahrhunderts an, die außerhalb Bosniens an den Rand der kollektiven Erinnerung gedrängt wurde. Basierend auf Tagebüchern und Interviews mit Überlebenden und Zeitzeug*innen wird der Alltag der Menschen in Sarajevo während der Kriegszeit nacherzählt sowie Hintergründe und die Rolle der UNO aufgearbeitet.

Audioeinführung

Es sind keine Veranstaltungen mehr am Spielplan

Barrierefreiheit

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Credits

Alireza Daryanavard

Geraldine Massing

Mona Matbou Riahi

Mahsa Ghafari

Rezzarte

Stella Radovan

Anna Sagmüller

Paul Papalecca

Katharina Petsch

Mascha Mölkner

Zeynep Alan, Yuria Knoll, Morteza Tavakoli, Anne Wiederhold

Eine Produktion von Theaterkollektiv Hybrid in Koproduktion mit Theater am Werk

Großen Dank an Petar Rosandić und die Zeitzeug*innen aus Sarajevo: Sanella Lepirica, Azra Velagić Macić, Nedad Memić, Hannah S., Selma R.

Wir bedanken uns auch bei den vielen weiteren Zeitzeug*innen, die uns ihre Geschichten vertraulich erzählt haben und ihrem Wunsch gemäß nicht namentlich erwähnt werden möchten.