I Was An Elephant Once In Cambodia
Untertitel falls vorhanden
von toxic dreams
toxic dreams ziehen eine Parallele zwischen der grundlosen Natur der Wahnvorstellung und den fadenscheinigen Fundamenten, die wir verwenden, um in unseren rund um die Uhr geöffneten Kopftheatern unsere eigenen Identitäten zu konstruieren.
- Premiere: 05.12.2023
- Sprache: Deutsch
- Spielort: Kabelwerk
- Dauer: ca. 80 Minuten
Inhalt
Jede*r wäre gerne Gott, wenn irgend möglich; einige wenige tun sich schwer damit, die Unmöglichkeit zuzugeben. Andere wollen nur sie selbst sein, was auch immer dieses flüchtige Selbst sein mag.
Jemand behauptet, Jesus zu sein. Warum tut diese Person das? Glaubt sie ernsthaft, der Erlöser zu sein? Was geschieht, wenn mehrere Personen, die jeweils die gleiche wahnhafte singuläre Identität für sich beanspruchen, einander begegnen.
„Bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts“, schreibt der Philosoph Kwame Anthony, „hätte niemand, den man nach der Identität einer Person fragte, ethnische Herkunft oder Geschlecht, Klasse, Nationalität, Region oder Religion erwähnt.“
Identität war vollkommen spezifisch und persönlich. Die Identitäten, an die wir heute denken, werden hingegen häufig mit Millionen oder Milliarden anderer Menschen geteilt. Unsere Identitäten sind sozial definiert.
Willkommen im Identitäts-Rashomon, in dem wir die Grenzen von Identität erkunden und eine Parallele ziehen zwischen der grundlosen Natur der Wahnvorstellung und den fadenscheinigen Fundamenten, die wir verwenden, um in unseren rund um die Uhr geöffneten Kopftheatern unsere eigenen Identitäten zu konstruieren. Diese wahnhafte Theaterbühne ist auch der Ort, an dem toxic dreams eine Untersuchung der Naturmenschlicher Identität durchführt: Von Glaube, Wahn, dem Schrecken der menschlichen Verfassung, und der erstaunlichen Tatsache, dass angesichts dieses Schreckens jede*r um Rechte und Würde kämpft, um den eigenen Platz in der Welt zu behaupten, wo auch immer der sein soll. Oder – wenn die Komödie an die Stelle des Schreckens tritt – wo alle ohnehin den Fake wählen.
Audioeinführung
- 3 Fragen an die Autorin Miriam Unterthiner
Barrierefreiheit
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Credits
Text und Inszenierung
Yosi Wanunu
Entwicklung und Performance
Barca Baxant, Isabella Händler, Anna Mendelssohn, Anat Stainberg, Florian Tröbinger, Markus Zett
Video
Michael Strohmann
Filmcast
Thomas Crawley, Onur Poyraz, Peter Stamer, Charlotte Zorell
Bühne
Paul Horn
Kostüm
Lena Kvadrat/art point
Produktion
Kornelia Kilga, Charlotte Zorell
Eine Produktion von toxic dreams in Koproduktion mit Theater am Werk
Uraufführung







