I Was An Elephant Once In Cambodia

Untertitel falls vorhanden

von toxic dreams

toxic dreams ziehen eine Parallele zwischen der grundlosen Natur der Wahnvorstellung und den fadenscheinigen Fundamenten, die wir verwenden, um in unseren rund um die Uhr geöffneten Kopftheatern unsere eigenen Identitäten zu konstruieren.

Inhalt

Jede*r wäre gerne Gott, wenn irgend möglich; einige wenige tun sich schwer damit, die Unmöglichkeit zuzugeben. Andere wollen nur sie selbst sein, was auch immer dieses flüchtige Selbst sein mag.

Jemand behauptet, Jesus zu sein. Warum tut diese Person das? Glaubt sie ernsthaft, der Erlöser zu sein? Was geschieht, wenn mehrere Personen, die jeweils die gleiche wahnhafte singuläre Identität für sich beanspruchen, einander begegnen.

„Bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts“, schreibt der Philosoph Kwame Anthony, „hätte niemand, den man nach der Identität einer Person fragte, ethnische Herkunft oder Geschlecht, Klasse, Nationalität, Region oder Religion erwähnt.“

Identität war vollkommen spezifisch und persönlich. Die Identitäten, an die wir heute denken, werden hingegen häufig mit Millionen oder Milliarden anderer Menschen geteilt. Unsere Identitäten sind sozial definiert.

Willkommen im Identitäts-Rashomon, in dem wir die Grenzen von Identität erkunden und eine Parallele ziehen zwischen der grundlosen Natur der Wahnvorstellung und den fadenscheinigen Fundamenten, die wir verwenden, um in unseren rund um die Uhr geöffneten Kopftheatern unsere eigenen Identitäten zu konstruieren. Diese wahnhafte Theaterbühne ist auch der Ort, an dem toxic dreams eine Untersuchung der Naturmenschlicher Identität durchführt: Von Glaube, Wahn, dem Schrecken der menschlichen Verfassung, und der erstaunlichen Tatsache, dass angesichts dieses Schreckens jede*r um Rechte und Würde kämpft, um den eigenen Platz in der Welt zu behaupten, wo auch immer der sein soll. Oder – wenn die Komödie an die Stelle des Schreckens tritt – wo alle ohnehin den Fake wählen.

Audioeinführung

Es sind keine Veranstaltungen mehr am Spielplan

Barrierefreiheit

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Credits

Yosi Wanunu

Barca Baxant, Isabella Händler, Anna Mendelssohn, Anat Stainberg, Florian Tröbinger, Markus Zett

Michael Strohmann

Thomas Crawley, Onur Poyraz, Peter Stamer, Charlotte Zorell

Paul Horn

Lena Kvadrat/art point

Kornelia Kilga, Charlotte Zorell

Eine Produktion von toxic dreams in Koproduktion mit Theater am Werk

Uraufführung